Systemanforderungen
Die in diesem Dokument beschriebenen Systemanforderungen beziehen sich ausschließlich auf den NocoBase-Anwendungsdienst selbst und decken die für die Anwendungsprozesse erforderlichen Rechen- und Speicherressourcen ab. Sie umfassen keine abhängigen Drittanbieter-Dienste, einschließlich, aber nicht beschränkt auf:
- API-Gateways / Reverse Proxies
- Datenbankdienste (z. B. MySQL, PostgreSQL)
- Cache-Dienste (z. B. Redis)
- Middleware wie Message Queues, Objektspeicher usw.
Außer für reine Funktionsprüfungen oder experimentelle Szenarien wird dringend empfohlen, die oben genannten Drittanbieter-Dienste separat auf dedizierten Servern oder in Containern bereitzustellen oder direkt entsprechende Cloud-Dienste zu nutzen.
Die Systemkonfiguration und Kapazitätsplanung dieser Dienste sollte basierend auf der tatsächlichen Datenmenge, der Geschäftslast und dem Grad der Nebenläufigkeit individuell bewertet und optimiert werden.
Betriebssystem
Für Produktionsumgebungen werden Linux-Server empfohlen, zum Beispiel Ubuntu LTS, Debian, Rocky Linux oder AlmaLinux. Docker, Reverse Proxy, Prozessverwaltung, Logging und Backup-Abläufe sind unter Linux ausgereifter und lassen sich leichter mit gängigen Cloud-Server-Umgebungen verbinden.
NocoBase kann auch auf Windows Server installiert werden. Wenn du Windows Server wählst, solltest du Node.js, Datenbank, Reverse Proxy, Prozessüberwachung, Backups, Dateiberechtigungen, Firewall und verwandte Betriebsabläufe passend zu deiner tatsächlichen Bereitstellung prüfen.
macOS eignet sich normalerweise eher für lokale Entwicklung und Tests und wird nicht als Produktionsserver empfohlen. Wenn du NocoBase lokal für Entwicklung oder AI Agents einrichtest, siehe Local Development Setup.
Einzelknoten-Bereitstellungsmodus
Der Einzelknoten-Bereitstellungsmodus bedeutet, dass der NocoBase-Anwendungsdienst auf einem einzigen Server oder einer einzelnen Container-Instanz ausgeführt wird.
Mindestanforderungen an die Hardware
Anwendungsbereiche:
- Kleinstunternehmen
- Funktionsprüfungen (POC)
- Entwicklungs- / Testumgebungen
- Szenarien mit nahezu keinem gleichzeitigen Zugriff
- Diese Konfiguration stellt nur die Lauffähigkeit des Systems sicher, garantiert jedoch keine Performance.
- Bei steigender Datenmenge oder zunehmenden gleichzeitigen Anfragen können Systemressourcen schnell zum Engpass werden.
- Für die Quellcode-Entwicklung, Plugin-Entwicklung oder das Erstellen und Bereitstellen aus dem Quellcode wird empfohlen, mindestens 4 GB freien Arbeitsspeicher zu reservieren, um eine reibungslose Installation der Abhängigkeiten sowie Kompilierungs- und Build-Prozesse zu gewährleisten.
Empfohlene Hardware-Anforderungen
Anwendungsbereiche:
Geeignet für kleine bis mittlere Unternehmen sowie Produktionsumgebungen mit geringer Nebenläufigkeit.
- Mit dieser Konfiguration kann das System routinemäßige Administrationsaufgaben und leichtgewichtige Geschäftslasten bewältigen.
- Wenn die Geschäftskomplexität, die gleichzeitigen Zugriffe oder die Hintergrundaufgaben zunehmen, sollte ein Upgrade der Hardware-Spezifikationen oder ein Wechsel in den Cluster-Modus in Betracht gezogen werden.
Cluster-Modus
Der Cluster-Modus ist für mittlere bis große Szenarien mit hoher Nebenläufigkeit konzipiert. Die Verfügbarkeit und der Durchsatz des Systems können durch horizontale Skalierung verbessert werden (Details finden Sie unter: Cluster-Modus).
Hardware-Anforderungen pro Knoten
Im Cluster-Modus wird empfohlen, die Hardware-Konfiguration für jeden Anwendungsknoten (Pod / Instanz) analog zum Einzelknoten-Bereitstellungsmodus zu wählen.
Mindestkonfiguration pro Knoten:
- CPU: 1 Kern
- Arbeitsspeicher: 2 GB
Empfohlene Konfiguration pro Knoten:
- CPU: 2 Kerne
- Arbeitsspeicher: 4 GB
Planung der Knotenanzahl
- Die Anzahl der Knoten im Cluster kann nach Bedarf erweitert werden (2–N).
- Die tatsächlich benötigte Anzahl der Knoten hängt ab von:
- Anzahl der gleichzeitigen Zugriffe
- Komplexität der Geschäftslogik
- Last durch Hintergrundaufgaben und asynchrone Verarbeitung
- Reaktionsfähigkeit externer abhängiger Dienste
Empfehlungen für Produktionsumgebungen:
- Passen Sie die Knotenzahl dynamisch basierend auf Überwachungsmetriken (CPU, Arbeitsspeicher, Anfragelatenz usw.) an.
- Reservieren Sie eine gewisse Ressourcenredundanz, um Lastspitzen abzufangen.

