Custom Request

Einführung

Wenn in einem Prozess externe Schnittstellen oder Drittanbieterdienste aufgerufen werden müssen, können Sie über Custom Request eine eigene HTTP-Anfrage auslösen. Typische Anwendungsfälle:

  • Aufruf von externen System-APIs (z. B. CRM, KI-Dienste)
  • Abruf entfernter Daten zur Weiterverarbeitung in nachfolgenden Prozessschritten
  • Übermittlung von Daten an Drittanbietersysteme (Webhook, Benachrichtigungen usw.)
  • Auslösen automatisierter Abläufe in internen oder externen Diensten

Aktionskonfiguration

In Schaltflächeneinstellungen -> Custom Request können folgende Inhalte konfiguriert werden:

  • HTTP method: HTTP-Anfragemethode wie GET, POST, PUT, DELETE usw.
  • URL: Zieladresse der Anfrage; kann eine vollständige Schnittstellen-URL sein oder dynamisch über Variablen zusammengesetzt werden.
  • Headers: Header-Informationen der Anfrage, z. B. zur Übergabe von Authentifizierungsdaten oder API-Konfiguration wie Authorization, Content-Type usw.
  • Parameters: URL-Query-Parameter, üblicherweise bei GET-Anfragen verwendet.
  • Body: Inhalt des Anfragekörpers, üblicherweise bei POST, PUT etc., kann JSON, Formulardaten o. ä. enthalten.
  • Timeout config: Konfiguration des Anfrage-Timeouts, begrenzt die maximale Wartezeit, um zu verhindern, dass der Prozess lange blockiert wird.
  • Response type: Datentyp der Antwort.
  • JSON: Wenn die Schnittstelle JSON-Daten zurückgibt, wird das Ergebnis in den Prozesskontext injiziert und kann in nachfolgenden Schritten über ctx.steps ausgelesen werden.
  • Stream: Wenn die Schnittstelle einen Datenstrom zurückgibt, wird nach erfolgreicher Anfrage automatisch ein Datei-Download ausgelöst.
  • Access control: Zugriffssteuerung, beschränkt, welche Rollen diesen Anfrage-Schritt auslösen können, um die Sicherheit des API-Aufrufs zu gewährleisten.

Weitere Aktions-Einstellungen

Neben den Anfrageeinstellungen unterstützt die Custom-Request-Schaltfläche auch diese gängigen Konfigurationen: